Zwickmühle

Illustration zu Zwickmühle
Bild im Kopf, wörtlich genommen.

Bedeutung

Eine Zwangslage, in der jede Entscheidung einen Nachteil mit sich bringt.

Beispiel

„Zwischen den beiden Angeboten steckte sie in einer echten Zwickmühle.“

Bild im Kopf

Eine Mühle, die einen zwickt, möchte man lieber nicht kennenlernen. Der Name klingt nach irgendwas zwischen einer mittelalterlichen Foltermaschine und einem kratzenden Pulli. Man steckt irgendwo drin, und egal, wohin man ausweicht – irgendwo zwickt es.

Tatsächlich beschreibt eine Zwickmühle ist einfach eine Lage, in der jede Entscheidung Nachteile hat. Geht man nach links, zwickt es. Geht man nach rechts, zwickt es ebenfalls. Der Begriff hat auch nichts mit der mahlenden Mühle zu tun, sondern kommt ursprünglich aus dem Brettspiel "Mühle".

So gibt der wundersame Begriff unerwartet Munition für den nächsten Teekesselchen-Abend: zwei Bedeutungen, ein Wort. Warum dieses Wort Teekesselchen heißt, weiß aber nichtmal der Autor.